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Die Lichtverhältnisse in Ägypten wirken belebend und damit heilsam auf die Empfindungen des Menschen

Heilung durch Entwicklung
Zusammenfassung zur Ägyptenreise zu Regeneration und Orientierung
vom 3. – 10. Dezember 2016

von Sigrid Königseder

1. Heilung durch Entwicklung

Der Aufenthalt in Luxor war zur Regeneration für die Reisenden gedacht und zugleich dem Thema der Heilung selbst, wie sie in einem erweiterten Sinne verstanden werden kann, gewidmet. Die Organisatorin begann mit dem ungewöhnlichen Gedanken, man könne nicht erst zu Hause mit der Umsetzung des Erarbeiteten beginnen, sondern jedem sei es möglich unmittelbar aufbauend und heilsam auf die Umgebung, also das Hotel mit seinen Angestellten und Gästen zu wirken. In der förderlichen Aktivität beginne der eigene Heilungsprozess. Heinz Grill als Referenten schloss mit dem übergeordneten Gedanken der Entwicklung des Menschen und seiner Bedeutung für alle Heilungsprozesse an. Er sieht die größte Problematik unserer Zeit darin, dass die Entwicklungsfrage zu einem „Ich“ nicht richtig gestellt werde. So könne man ganz allgemein sagen, dass bei einem Patienten, der beispielsweise mit Nierenproblemen kommt, es nicht primär an den Nieren fehle, sondern es fehle ein weiter Entwicklungshorizont. Der größte Mangel in Bezug auf die Gesundheit bestehe heute in der fehlenden Entwicklung und dem Fehlen klarer und von Idealen getragener Zielperspektiven. In diesem Zusammenhang erwähnte er sogenannte „Lebenssuggestionen“, die in unserer Zeit vorherrschen würden, welche beispielsweise eine Unterwürfigkeit unter einen Guru oder Meister oder unter ein Lehrsystem oder eine Methode propagierten und damit einer „Ich-Entwicklung“ entgegenstehen. Eine weitere „Suggestion“ sei, dass man zuerst in die Vergangenheit zurückgehen und Traumen aufarbeiten müsse, um sich entwickeln zu können.

2. Schöpferisches Tätigsein im Verhältnis zu Methoden

Diesen Suggestionen stellte er ein freies Menschenbild gegenüber, welches einen freien Willen und ein frei verfügbares Bewusstsein erfordere und keine Glaubensform oder Weltanschauung vertrete. Jeder Einzelne könne unmittelbar in einem Ideal ansetzen, das außerhalb von sich selbst liegt und von diesem ausgehend in eine Entwicklung eintreten. Mit einem Ideal setze man nicht im Alten an, sondern in etwas ganz Neuem, das unabhängig von den eigenen Traumen ist. Setze man zu sehr im Alten an, so bleibe man meist im Subjektiven. Von einem Ideal ausgehend, könnten sich das „Ich“ und damit die Schöpferkräfte des Menschen frei entfalten.

Um eine Vorstellung zu erhalten, was Heinz Grill damit meint, dass ein Mensch schöpferisch tätig ist, nannte er ein praktisches Beispiel. Er verglich eine Person, die eine Methode erlernt hat, sich auf diese einschwört und sie streng befolgt, mit einer Person, die eine Methode mit den eigenen Kräften des Denkens, Fühlens und Wollens so durchdrungen hat, dass sie sie im Gesamtkontext des Lebens beweglich halten kann und nicht von der angewendeten Methode abhängig wird. Dadurch würde weniger ein Abgrenzen von Methoden entstehen, sondern ein verbindendes Element.

3. Beispiel für den schöpferischen Prozess und die Bedeutung des Gedankens

Im weiteren Verlauf wurde herausgearbeitet, welche Aktivitäten notwendig sind, damit der schöpferische Prozess entstehen kann. Ein wesentliches Element ist eine klare Lenkung der Aufmerksamkeit auf eine Sache oder eine Person und des weiteren muss etwas zurückgelassen werden. Heinz Grill beschrieb, dass man normalerweise einer Sache oder Person aus der Gewohnheit begegne, vielleicht mit sympathischen oder auch anderen Gefühlen. Für das „Ich-Werden“ sei jedoch eine konkrete Wahrnehmung mit klar gebildeten Gedanken nötig. Der Mensch müsse diesen Prozess aktiv gestalten, ohne dabei aber in den Willen des anderen einzugreifen. Zur praktischen Übung stellte sich ein Teilnehmer zur Verfügung; er wurde betrachtet und mit konkreten Gedanken zu seiner Statur, seiner Augenfarbe, seinen Haaren usw. beschrieben. Dann kam die Vorstellung eines Ideals für diesen Teilnehmer hinzu; in diesem Fall wurde das Ideal, bzw. der Gedanke einer guten Durchgestaltung der gesamten Person gewählt. Ideale, die konkret gedacht und ausgestaltet werden, entfalten eine förderliche Wirkung für denjenigen, für den sie gedacht werden, aber auch rückwirkend auf den Betrachter selbst. In diesem konkreten Sinnesprozess trete der Mensch in Kontakt und Heinz Grill fügte hinzu, dass mit jedem wirklichen Sinnesprozess ein Neuanfang gegeben sei. Außerdem entstehe Beziehung, diese entstehe aber nicht automatisch, sondern sie müsse hergestellt werden.

Eine Teilnehmerin griff diese Möglichkeit ein Ideal für einen anderen zu denken sofort auf und stellte am nächsten Tag vor, wie sie ihren Mann fördern möchte. Sie beschrieb ihn mit seinen menschlichen Qualitäten und Fähigkeiten in seinem Beruf als Förster und fügte mit bereits recht konkreten Vorstellungen das Ideal hinzu, dass er als Referent für Vorträge und Veranstaltungen die Beziehungsaufnahme der Menschen zum Wald und zur Natur fördert, indem er die konkrete Wahrnehmung und ein Bewusstsein für die Wirkung der eigenen Gedanken anregt.

4. Entwicklung von Empfindungen und Heilung

Am dritten Tag beschrieb Heinz Grill, wie aus den konkreten Gedanken, die von Idealen ausgehen, Empfindungen entstehen. Mit Empfindungen seien aber weniger die Gefühle oder Emotionen gemeint, sondern seelische Regungen, welche ausgehend von dem gewählten Ideal eine kosmische Gültigkeit besitzen. Durch Empfindungen fühle sich der Einzelne mehr verbunden und in Beziehung stehend mit seiner Umgebung. Empfindungen seien Substanzen für die Beziehung. In Phasen der Erschöpfung oder Stress fehlten meist lebendige Empfindungen und der Einzelne fühlt sich getrennt und nicht in Beziehung stehend. Gerade an lebendigen seelischen Empfindungen fehle es heute in der Welt, der Mensch brauche sie für seine Gesundheit. Den Gedanken wie auch den Empfindungen, die aus Idealen gebildet werden, maß er große Bedeutung auch für die gesamte Umgebung zu. Wie der Mensch denke und fühle sei entscheidend für seine Umgebung, es wirke aufbauend oder zerstörend. Bereits durch seine Gedanken könne der Einzelne schützend oder zerstörend beispielsweise auf die Natur wirken. Der Mensch mit seinem Ich sei der eigentliche Akteur innerhalb der Bedingungen des Lebens.

5. Der Begriff der Freiheit und sein Zusammenhang zur Heilung

Zunehmend wurde deutlich, dass der schöpferische Prozess verbunden ist mit Idealen und konkreten Gedanken und vor allem mit einem aktiven Ausgestalten dieser durch den einzelnen Menschen. Es stellte sich nun die Frage, in welchem Verhältnis dieses aktive Gestalten zur Freiheit des Menschen steht. Indem er zwei Arten von Freiheit beschrieb, regte Heinz Grill die philosophische Auseinandersetzung mit dem Begriff der Freiheit an: Man könne Freiheit so verstehen, dass der Yogalehrer im Kurs vorne seine Übungen praktiziere und die Teilnehmer ebenfalls ihre Übungen ausführten. Damit bewege sich jeder in absoluter Freiheit. Der Yogalehrer könne aber auch den Teilnehmer korrigieren und ihn über vermeintliche Grenzen hinausführen, wodurch er freier von seinen Blockaden und Einschnürungen wird. Es entstand ein reger Austausch darüber, ob man freier sei, wenn man tun könne, was man wolle oder ob man freier sei, wenn sich weitere Schritte für eine Entwicklung ergeben. Im Sinne der Entwicklung sieht Heinz Grill die größere Freiheit darin, Neues in Erfahrung zu bringen, weil dadurch der Menschen freier von alten, ihn begrenzenden Mustern werde.

Als wesentliche Basis für die Freiheit erwähnte er den Sozialen Prozess und nannte einige Kriterien, wie er ihn versteht. Grundlegend sei, sich gegenseitig zu fördern und sich gleichzeitig frei zu lassen, mit Idealen auf andere Menschen zuzugehen und sich im gegenseitigen Willensaufbau zu begegnen und zu fördern bei gleichzeitiger Freiheit. Es bedeute auch, in Beziehung zu treten und die Beziehung aufzubauen und eine gute Durchdringung eines Fachgebietes als Voraussetzung, um andere frei lassen zu können.

6. Angriffe gegen Ich-Entwicklung – Sakramente wirken ohne Ich

Aus verschiedensten Beobachtungen und Erfahrungen stellten die Anwesenden fest, dass die Entwicklung zu einem „Ich“ dem Menschen in unserer heutigen Zeit nur in ganz geringem Maße zugestanden wird und Heinz Grill fügte hinzu, der Mensch habe den Glauben daran verloren, dass er selbst eine Wichtigkeit in der Weltenschöpfung hat. Ein Teilnehmer erwähnte, dass vor allem von Seiten der Kirche Personen verfolgt und diskriminiert werden, die sich um eine unabhängige Ich-Entwicklung bemühten. Er hatte Auszüge aus aktuell gültigen kirchlichen Dogmen zur Hand, laut derer das Sakrament immer wirksam ist, sogar wenn ein Priester schwerste moralische Verfehlungen begangen hat. Theoretisch kann ein Priester am Vormittag einen Jungen missbrauchen und am Nachmittag das Sakrament der Taufe spenden, denn dieses wird durch seine Missbrauchstat in keinster Weise entkräftet. In der Auseinandersetzung mit diesen Dogmen wurde bezugnehmend auf die Frage der „Ich-Entwicklung“ deutlich, dass das „Ich“ des Priesters, das diese Verfehlungen zu verantworten hätte, nach aktueller kirchlicher Dogmatik völlig bedeutungslos ist im Hinblick auf die Wirkung der Sakramente. Die Priester entledigen sich direkt dem „Ich“, damit das Sakrament durch sie wirken kann. In der weiteren Betrachtung wurde deutlich, dass dieses kirchliche Menschenbild, bei dem das „Ich“ des Menschen bedeutungslos ist, reduzierend und zerstörend auf die Integrität des Menschen wirkt, weil es die „Ich-Losigkeit“ als Ideal propagiert und sie damit fördert.

Die anwesenden Therapeuten stellten fest, dass Ich-Losigkeit selbst allen therapeutischen Bemühungen widerspreche, bei denen gerade das Ich des Menschen gestärkt werden soll. Auch die Wirkung von untergründigen negativen Urteilen und Verleumdungen auf das „Ich“ des Menschen, welche von Seiten der Kirche häufig stattfinden, um Andersdenkende auszugrenzen und zu schädigen, wurde untersucht. Versteckten Anschuldigungen und Ausgrenzungen kann der Betroffene nicht entgegentreten, weil sie sich ihm im Gegensatz zu einem ehrlichen und offenen Dialog entziehen und deshalb unterwandern und zerstören sie sein Ich. Für Heinz Grill ist ein solch verstecktes Vorgehen dem Menschen nicht würdig und ordentlich in einen Dialog zu treten und Kritik offen zu äußern, sieht er als einen moralischen Wert, der stärkend auf das Ich wirkt. Bezogen auf das Thema der Heilung wurde verständlich, dass ein Ich-Abbau immer reduzierend auf das gesunde Selbstwertgefühl mit Einschnürungen und Kraftverlusten wirkt, während eine Ich-Stärkung den gesamten Menschen aufrichtet und stabiler macht. Eine teilnehmende Soziologin sah anhand der Tragweite von Ausgrenzung Handlungsbedarf und sie entschied, einen Fachartikel über Ausgrenzung als soziologisches Phänomen und seine sozialpädagogische Bedeutung für Fachzeitschriften zu verfassen.

7. Konstruktiver Umgang mit Angriffen

Die Frage, wie man mit Angriffen und Ausgrenzung umgehen könne, stellte sich für alle Anwesenden. Es war jedem klar, dass es notwendig ist zu reagieren, aber aus der Erfahrung war auch klar, dass man sich nicht gegen den Vorwurf „Sekte“ verteidigen kann, denn es ist unmöglich sich gegen die Aussage „Du bist unmündig“, welche dem Sektenvorwurf inne liegt, zu verteidigen. Heinz Grill hielt es für notwendig, anstatt sich zu verteidigen, für ein freies Bild des Menschen einzutreten. Damit das Wort „Sekte“ künftig nicht mehr relevant sei, bedürfe es vor allem einer guten Dialogfähigkeit bei jedem Einzelnen. Vielfach würden die Werte eines freien Menschenbildes im Dialog nicht wirklich vertreten. Weiterhin sah er eine bessere Fähigkeit der Toleranz wie auch eine fachlich gute Arbeit und eine Ausweitung der Arbeit, welche den zugrunde liegenden Werten angemessen ist, als notwendig an. Als Beispiel erwähnte er, dass ein dringender Bedarf an einem Fachbuch über den Bewegungsapparat, seine gesunde Entfaltung, seine mögliche Entwicklung und die Verhinderung von künstlichen Gelenken durch diese Entwicklung bestehe. Angeregt von dieser Idee und Perspektive begann eine Teilnehmerin noch während der verbleibenden Tage in Ägypten konkrete inhaltliche Überlegungen für ein solches Buches anzustellen und sah darin sowohl den Wert für Betroffene als auch für ihre eigene fachliche Erweiterung. Ein anderer Teilnehmer, der bereits in Vorbereitungen für Vorträge zum Thema „Sektenverfolgung“ stand, nahm ein Buchprojekt zu diesem Thema als weiterführende Perspektive.

Im Verlauf der Auseinandersetzung kristallisierte sich heraus, dass es einer klaren Ausarbeitung bedarf, was benötigt wird für eine Gesundung im körperlichen wie auch seelischen Sinne. Denn wenn man die Kirche nur kritisiert und sich über ihre Verhaltensweisen beschwert, dann ist damit noch nichts Neues geboren, dann fehlt noch ein klares Bild darüber, welche Bedingungen im Umgang mit Menschen geschaffen werden müssen, um die Ich-Entwicklung und damit die Gesundheit fördern zu können.

Heinz Grill war es wichtig darauf hinzuweisen, dass man nicht sagen könne, was wahr sei, oder dass es eine Wahrheit gebe. Man müsse die Gegebenheiten immer dynamisch sehen: „Wenn man dieses als wahr nimmt, kommt man zu diesem Ergebnis. Nimmt man jenes als wahr, kommt man zu jenem Ergebnis.“ Dieses Dynamisch-Sein bedürfe guter Kenntnisse und solider Fachkunde. Insgesamt bedürfe es eines schöpferischen Umgangs mit den Sektenvorwürfen, indem man mit den Ausgrenzung so umzugehen lernt, dass man Entwicklungsschritte dabei mache. Das Ideal des freien Menschen, der sein Ich entfaltet, bedürfe dafür einer klaren Vorstellung, wie dieses aussieht und welche Bedeutung der Gedanke dabei einnimmt. Mit einem ganz plastischen Bild machte Heinz Grill die Situation deutlich: Wenn nicht die Gedanken des freien Menschseins bereits am Morgen gesetzt werden, dann sei es nicht verwunderlich, wenn andere Gedanken, beispielsweise jene der Ausgrenzung diesen freien Raum einnähmen. Wenn nicht der Einzelne die Gedanken des freien Menschen mit Ich in der Welt vertrete, dann werden andere Gedanken da sein.

8. Erkenntnisbildung zum christlich-geistigen Prinzip sowie zu den Gegenkräften

Am letzten Tag der Reise charakterisierte Heinz Grill die Ich-Entwicklung oder Ich-Werdung mit dem Bild des Menschen, „der zur Welt und zum Geist in Beziehung tritt und frei bleibt“ und stellte noch einen sehr umfassenden Bezug her. Er brachte die Möglichkeit zu einem „Ich“ mit dem Christus in Verbindung. Durch den Geist oder durch den Christus-Impuls gebe es die Ich-Struktur. Es sei ein Mysterium, Christus sei durch die Welt hindurch gegangen, er habe sich mit seinem Blut, das auf die Erde getropft ist, mit der Welt verbunden. Es handle sich dabei aber nicht nur um ein Credo, um ein Glaubensbekenntnis, sondern das menschliche „Ich“ müsse sich mit dem Christus-Ereignis durchdringen, es erforschen. Durch die Möglichkeit zu einem „Ich“ könne man der Welt begegnen und frei bleiben von ihr. Bei den alten Yogins vor dem Christus-Ereignis sei dies nicht möglich gewesen, sie hätte die Erde verschlungen, wenn sie sich nicht in Entsagung von der Welt und Askese geübt hätten. Durch das Christus-Ereignis könne sich der Mensch der Welt und der Materie hinwenden und doch frei bleiben von ihr. Er könne durch seine von einem „Ich“ getragene Aktivität hin zur Welt Lebenskräfte und damit heilsame Kräfte erzeugen.

Für diese Entwicklung bedürfe es zweier Erkenntnisse: der Christus-Erkenntnis als Bild des freien Menschen und der Erkenntnis derjenigen Kräfte, die den Geist so verhüllen, dass man keine Verbindung mehr zu dem Geistigen findet. Rudolf Steiner benannte diese Kräfte, die den Menschen vom Geistigen abhalten wollen, mit dem Begriff „Sorat“. Nach den Schilderungen von Heinz Grill stehe beides vor dem Menschen, den Christus-Impuls ausreichend zu studieren und sich auch mit den sogenannten „Sorat-Kräften“ zu konfrontieren und sie zu erforschen. Sie wirkten im ganz normalen Alltag mit einer Traurigkeit und säten vielfach das Gefühl: „Du kannst es heute nicht, du kannst es nie.“ Dies wirke direkt als Trauma und reduziere das Selbstwertgefühl. Um freier von diesen vorhandenen Kräftewirkungen zu werden, sei es erforderlich, sie beschreiben zu lernen, sie außerhalb von sich zu sehen und sich nicht mit ihnen zu identifizieren. Er beschrieb es als eine positive Herausforderung, eine klare Bewusstheit aufzubauen, um welche Kräfte es sich handelt. Indem der Einzelne sowohl das Ideal eines freien Menschen mit einem „Ich“, wie auch die gegenteiligen Kräftewirkungen, die dieses „Ich“ verhindern wollen, ausreichend erforscht und kennen lernt, kann sich das „Ich“ entfalten.