Ludwig Meindl

Was ist das, was ist? Woher kommt es? Gibt es auch das Nichts? Das sind Fragen, denen der Referent Ludwig Meindl in einer breiten Palette seiner Vortragsthemen eingeht. Er beschäftigte sich mit der Zeit, „dem Sein, das ist, indem es nicht ist, und nicht ist, indem es ist“. Aktuell zu einer Pfingsttagung untersuchte er Geist und Spiritualität vom natürlichen Volksglauben, den Druidenweisheiten über den Streit um das Glaubensbekenntnis in den Kirchen und dem Aufblühen des Spiritismus mit okkultem Tischerücken bis zu Hegels Definition: „Der Geist ist die existierende Wahrheit der Materie.“

Themen für die Seminare in Tenno zum Geistigen Schauen bereitet er seit 2013 vor, darunter die klassische Philosophie von Sokrates, Plato, Aristoteles bis Kant, der Kriminalfall Kaspar Hauser, die Tiere in der Philosophie, Christentum und Islam, die Gerechtigkeit und die Manipulation des Menschenbildes.

Ludwig Meindl ist 1952 in Oberbayern geboren, er hat Philosophie und Altphilologie in München studiert. Seit 2000 weitete er seine privaten Forschungen auf die Anthroposophie Rudolf Steiners und das spirituell-philosophische Werk Heinz Grills aus. Er war von Beruf Gymnasiallehrer, arbeitet auch als Journalist und ist heute vor allem als Referent zu geisteswissenschaftlichen Themen tätig.

In dem Turm des Menschenwesens, der einst als Leuchtturm der irdischen Kreatur erleuchtete, erlosch das Licht. Der Autor, der ein aktuelles Menschenbild in dem Buch „Der Mensch am Scheideweg“ darlegte, möchte mit seinen Beiträgen das eine oder andere Licht wieder entfachen. Es soll gegenüber der einseitigen materialistischen Weltanschauung die Synthese von Geist und Welt, das bevorstehende „Zeitalter des spirituellen Denkens“ beleuchten.