Räumlichkeiten der Hochschule

Die Räumlichkeiten Seminarhaus Naone, Lundo und den Sivananda-Seminarraum können auch für Yogaretreats, Seminare und andere Veranstaltungen angemietet werden. Nähere Auskünfte zu Belegungszeiträumen, Lage, Kosten und Ausstattung der Räumlichkeiten können bei der Organisation angefragt werden.

Das Seminarhaus in Naone, umsäumt von einem großflächigen Wiesengrundstück ist der Hauptstudienort der Hochschule und Teil des Ökologieprojektes. Im Inneren des Hauses und auf dem gestalteten Wiesengrundstück erlebt man, wie Mensch und Natur auf beste Weise zusammenwirken können. Die lebendige Aktivität der Studienteilnehmer in der Auseinandersetzung mit spirituellen Texten, Yogaübungen, Meditationen sowie die intensive Betrachtung von Pflanzen bringen einen Zauber in die Natur hinein. Es herrscht dort, so kann man sagen, ein Frieden, der bis in die Welt hinaus strahlt.

Durch die großen Fensterfronten kommt viel Licht in die Innenräume. Der Raum hat 64 m² und fasst für Yoga oder andere Aktivitäten 40 Personen, bestuhlt auch 60.
Bei einer Veranstaltung können die Teilnehmer die Natur durch die Fenster unmittelbar erleben.
Das Seminarhaus befindet sich etwa 1000 Meter über Meereshöhe. Es ist ein Ort, an dem sich viele unterschiedliche Menschen treffen und austauschen.
Das gesamte Gelände Naone ist ein ökologisches Projekt. Auf dem kleinen Feld werden Gemüse, Salate und verschiedene Getreide kultiviert und von den Studienteilnehmern gepflegt.

Sivanandas zielgerichtete Dynamik um zu geben, Klarheit und Konzentration sind Eigenschaften des 6. Zentrums und in diesem Raum sehr präsent. Sie wollen vom Menschen aufgegriffen und in den Aktivitäten zur Anwendung kommen.
Der Sivananda – Seminarraum befindet sich im so genannten Kristallhaus, inmitten des Dorfes Lundo. Der Raum ist reich mit Bogenelementen gestaltet und ein Portrait von Sivananda selbst wurde von den Künstlern der Hochschule an die Wand gemalt.
Mit 32 m² Grundfläche eignet er sich gut für Kleingruppen mit ca. 12 Personen, bestuhlt nimmt er auch 20 Personen auf. Über eine Treppe ist er leicht im 1. Stock erreichbar. Das WC befindet sich auf gleicher Etage.

Großzügige Fensterflächen bieten nach Süden einen weiten Blick auf den Monte Misone und nach Westen auf die lebendigen Steinbauten des Dorfes.
Sivananda mit seiner vom 6. Zentrum geprägten Ausstrahlung als Wandmalerei im Raum.

Dieser Raum ist mit klaren mathematischen Berechnungen und proportionalen Verhältnissen gestaltet, sodass er sehr harmonisch und beruhigend auf den Menschen wirkt.
Aus diesem Grund eignet sich der Meditationsraum sehr gut für Meditationseinheiten oder Einheiten, in denen Seelenübungen praktiziert werden. Es kann aber auch in Gruppen bis zu 20 Teilnehmern Yoga praktiziert werden. Meist finden hier auch die Abendvorträge statt.

Inmitten des 33 m² großen Raumes ist ein Zentrum angelegt.
Die Säule ist nicht nur zur Lastabtragung der Decke, sondern viel mehr als nach oben ausgerichtetes Gestaltungselement, um die Aufrichtung des Menschen anzuregen.
Der eher limitierte Essraum, bekommt durch Farben, Formen und durch die gesamte Raumharmonie eine einladende Weite.
Nach einem Rezept von Heinz Grill:
Hirse mit Mohnsauce, Tahin und Vanille-Sesamöl-Äpfeln

Das Essen wird Im Seminarhaus Lundo durch dasselbe lebendige Prinzip, wie es im Yoga angewendet wird, zubereitet: Aus einer Idee und Vorstellung, durch schöpferische Kraft werden den Nahrungsmitteln zusätzliche Lebenskräfte hinzugefügt, die nicht den Nahrungsmitteln selbst entspringen. Diese Lebenskräfte werden, wie man in der Forschungsküche lernen kann, aus einer geistigen Idee selbst in die Mahlzeit hineinorganisiert. Dieses Hinzufügen von Lebenskräften zeigt sich unmittelbar in Glanz und Ausstrahlung der Nahrungsmittel. Das Essen kann dadurch gut verdaut werden und den menschlichen Organismus kräftigen.

Im Sonnenhaus in Lundo finden die zusammenführenden Einheiten von mehreren Studiengruppen vor dem Abendessen statt. Der Raum ist hell und hoch, prägnant mit gelber Farbe ausgestaltet. Im Sonnenhaus befindet sich auch das Rosenzimmer.

Wandmalerei vor dem Treppenaufgang.
Thematische Wand- und Deckengestaltung.

Zur Hochschule zählen weitere private Räumlichkeiten. Es sind dies eine Backstube, eine kleine Schreinerei, eine Arztpraxis und einige private Übernachtungsmöglichkeiten, in welchen die Innengestaltung entsprechend dem Meditationsgedanken umgesetzt worden sind.

In der Backstube mit dem Holzofen werden Brote aus Backferment hergestellt und die Kunst des Brotbackens weiterentwickelt.
Gestaltungsidee in einigen privaten Unterkünften: durch die Innenwände aus Glas kann das Licht frei zirkulieren.